Momentan schreiben wir im Blog gerne zum Thema Schwermetalle. Der Grund dafür ergibt sich daraus, dass viele Menschen sich sehr viel Mühe mit ihrem Lebensstil geben – und sich trotzdem «schwer wie Blei» fühlen.
Der Witz an der Sache ist, dass diese Schwere tatsächlich von Blei kommen könnte. Wir haben nämlich zunehmend ein Problem mit Umweltgiften jeglicher Art.
Gesundheit bzw. körperliches Wohlgefühl lässt sich «machen». Ein Verständnis für das «Wie» kriegt man zum Beispiel durch folgende Gleichung:
Gesundheit/Wohlgefühl = Energie + Mikronährstoffe + Lebensmittelmatrix – Umweltgifte/Intoleranzen/Allergien/Lebensmittelgifte/Stoffwechselendprodukte/Genetik
Heisst: Man kann «alles richtig machen» – vergiftet man sich unwissend mit Schwermetallen ... blockiert das sämtliche Fortschritte. Am Beispiel von Quecksilber kann man dieses Wirken ziemlich genau beschreiben:
- Quecksilber bindet im Körper an Selen – damit macht es «freies Selen» unbrauchbar und inaktiviert wichtige Proteine, die nur mit Selen funktionieren. Diese Proteine aber machen uns mit das wichtigste Hormon im menschlichen Körper, das Schilddrüsenhormon T3, und regulieren quasi im Alleingang weite Teile des körpereigenen Antioxidantien-Netzwerks (via Glutathion-Peroxidase und Thioredoxin-Reduktase). Wohlgemerkt: Folgen davon sind hier gar nicht aufgeführt. Zum Beispiel, dass die Selen-abhängigen Deiodinasen, die eigentlich das T3 bilden, zeitgleich auch die Bildung des Wachstumshormons steuern – ergo und überspitzt: Mit viel Quecksilber im Körper wird das nix mit dem erholsamen Schlaf. Wer das alles genau wissen möchte, der kann ja nochmal im Buch nachlesen [Quelle nicht mehr verfügbar], S. 73ff.
- Es ist ein Metalloöstrogen: Es «aktiviert» den Östrogenrezeptor und ahmt damit die Wirkung von Östrogenen nach. Deshalb gibt es anscheinend einen Zusammenhang mit Brustkrebs.
- Es «irritiert» das Immunsystem, weswegen es die Entstehung von Autoimmunerkrankungen fördern kann.
- Quecksilber inaktiviert ein Enzym namens Catechol-O-Methyltransferase (COMT), das normalerweise Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin abbaut. Aus diesem Grund kann Quecksilber auch den Blutdruck ansteigen lassen. Und wir erleben möglicherweise Dauerstress.
Die Frage ist natürlich, wie wir diese Schwermetalle wieder aus dem Körper bekommen. Freilich sollte der erste Schritt sein, erst mal zu verstehen, dass man überhaupt Schwermetall-belastet ist – und sie einfach nicht mehr zuführen. Wie man diesen ganzen «Entgiftungsprozess» zusätzlich unterstützen kann, ist auch Thema [Quelle nicht mehr verfügbar].
Neu: [Quelle nicht mehr verfügbar], die zeigte, dass körperliches Training zu einem Rückgang der Erythrozytenkonzentrationen von Cadmium und Blei führt – als Anpassung, um deren Ansammlung in den Zellen zu vermeiden und die korrekte Zellfunktion zu erhalten.
*Aha, ist das nicht eine sensationelle Mitteilung? Sport hilft also, diese Schwermetalle aus den Zellen zu bekommen. Das könnte zum Beispiel dadurch geschehen, dass Schwitzen Teil einer natürlichen Entgiftungsfunktion des Körpers ist.
Kleiner Wermutstropfen: In derselben Studie wurde gezeigt, dass Sportler höhere Arsen-Werte aufwiesen. Mein «educated guess» sagt mir, die Probanden waren Spanier, dass die Sportler-Gruppe einfach mehr Reis gegessen hat ... irgendwoher muss die Energie ja kommen. Paella! ;-)
Dieser «Dualismus» ist spannend, oder? Das Leben sollte eigentlich relativ einfach sein. Ein Löwe in der Savanne muss sicher auch kein Biochemie-Buch lesen, damit er morgens aus dem Bett kommt. Wir Menschen aber ... wir quälen uns möglicherweise Jahrzehnte aus dem Bett. Und denken, das sei normal. Die Ursache wird dann nicht selten zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Okay, was soll ich sagen? Ich kremple seit über einem Jahrzehnt die Biochemie des Körpers um. Fleissarbeit wird irgendwann belohnt. Soll heissen: edubily ist mittlerweile ein Füllhorn an Möglichkeiten zur Heilung, Genesung und Optimierung.*