
Spurenelement
Das heilige Kupfer
Kupfer ist essentiell für das Immunsystem und den Stoffwechsel, wird aber oft missverstanden. Wir nehmen häufig zu wenig auf, obwohl wir mehr als die empfohlenen Mengen brauchen.

Spurenelement
Kupfer ist essentiell für das Immunsystem und den Stoffwechsel, wird aber oft missverstanden. Wir nehmen häufig zu wenig auf, obwohl wir mehr als die empfohlenen Mengen brauchen.
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Leider hat sich über die Jahre gezeigt, dass die Infoflut des Internets viele, sagen wir mal, Missverständnisse hervorbringt. Themen, die kaum einen Realitätsbezug haben, werden – auch in unseren Köpfen – aufgeblasen, als seien sie lebensentscheidend.
Deshalb gibt es Statistik. Man braucht Statistik und vor allem ein Gefühl für die Materie, um sich ein ordentliches Bild zu machen – oder man verlässt sich halt auf jemanden, der das offensichtlich kann.
Viele von uns haben mit Statistik und «Gefühl für Wissenschaft» nicht viel am Hut, wollen sich verständlicherweise aber trotzdem eine Meinung bilden. Leider führt das, wie oben erwähnt, häufig zu Missverständnissen.
Speziell was Kupfer angeht, könnte man beispielsweise einem Forscher zuhören, der diesem Spurenelement sein ganzes Forscherleben verschrieben hat – Dr. Leslie M. Klevay. Der postulierte Unerhörtes:
Was machen wir häufig: «Kupfer meiden» (Anmerkung: Macht ein durchschnittlicher Schweizer aufgrund seiner Ernährung eh schon), weil wir irgendwo im Internet gelesen haben, dass es total schädlich sei.
Fakt ist: Kupfer ist sensationell wichtig. Das eigentliche Problem ist, dass unser Kupferhaushalt ab und zu ein bisschen fehlreguliert ist. Das liegt aber nicht am Zuviel, sondern eher am Zuwenig und vor allem daran, dass z. B. wichtige «Kofaktoren» fehlen. Kupfer benötigt im Körper zum Beispiel Vitamin A, da das Vitamin A die Bildung des wichtigsten Kupfer-Transporters im Blut reguliert. Aha!
Grundsätzlich darf man sich merken: Fehlregulationen kommen zustande, weil wir dem Körper eine lange Zeit nicht das zur Verfügung gestellt haben, was er braucht. In selteneren Fällen spielen Gene eine Rolle. Dies wäre zum Beispiel bei der Eisenspeicherkrankheit der Fall.
Zurück zu Kupfer. Interessante Details zu Kupfer wären zum Beispiel:
So viel dazu. Mehr dazu übrigens, wo sonst, im neuen Springer-Buch von uns.