
Körpergefühl
Probieren geht über Studieren
Dein Körper sendet dir ständig Signale – aber hörst du auch hin? Die beste Gesundheitsstrategie ist nicht die neueste Diät oder Studie, sondern dein eigenes Körpergefühl.

Körpergefühl
Dein Körper sendet dir ständig Signale – aber hörst du auch hin? Die beste Gesundheitsstrategie ist nicht die neueste Diät oder Studie, sondern dein eigenes Körpergefühl.
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Was ist das beste Messinstrument für deine Gesundheit? Die Studie? Dein Lehrer? Der «Experte» im TV?
Wie oft gesagt, fällt zunehmend auf, dass unsere allgemeine Bauernschläue zunehmend der Technokratisierung weicht. Wir sind Fachidioten, ein Körperklaus, der trotz allem Wissen nicht mehr weiss, wie man mit seinem Körper umzugehen hat. Im Gegensatz dazu liest man glücklicherweise auch in manchen Studien – so zum Beispiel in einer zum Thema Zink-Supplementation, die wir in unserem Buch referenzieren – liest man davon, dass das Körpergefühl der Goldstandard des Behandlungserfolgs ist. Verstanden?
Warum gibt es edubily überhaupt? Einige Menschen missverstehen unsere Mission. Vielen anderen Plattformen in der Gesundheitsbranche geht es darum, dir einen genauen Leitfaden vorzugeben. Angefangen bei «Weizenwampe» (von Dr. William Davis), in dem der Buchtitel Programm ist, über Cordains «Paleo Diet» bis hin zum heute vielfach praktizierten Veganismus – oft geht es Autoren des jeweiligen Bereichs darum, dir eine genaue Blaupause vorzugeben. «So und so musst du es machen!» Uns geht es darum, dich in deinen praktischen Erfahrungen zu begleiten. Wir wollen von dir also eine aktive Rolle, und dann kannst du edubily als Nachschlagewerk nutzen, um dir ein Wissen über deinen Körper anzueignen.
Heisst: Erfahrungswissen ist das, was zählt. Denn du hast glücklicherweise ein Jahrmillionen altes Navigations- und Feedback-System in dir integriert, das dir doch genau sagt, was dir guttut und was nicht. Einfacher könnte es eigentlich nicht sein, nicht wahr? Und selbst wenn du durch ein falsches Verhalten die falschen Knöpfe im Körper drückst und er dadurch falsche Informationen ausspuckt, siehst du anhand deiner körperlichen Veränderungen ja trotzdem, dass etwas nicht stimmt. Auch deine Unzufriedenheit ist nicht Ausdruck deiner kaputten oder geplagten Seele, sondern Ausdruck davon, dass etwas schief läuft mit dir bzw. deinem Körper. Ein Feedback von deinem Körper wirst du also so oder so erhalten. Und das sollte dein Leitfaden sein – nicht eine dir aufgeschwatzte Ideologie von jemandem, der deinen Körper gar nicht kennt.
Viele Menschen in unserem Land sind nur leider extrem resignativ und akzeptieren naturgemäss ihr Schicksal. Also «Gottes Wille geschehe» mal ein bisschen missverstanden. Denn eine physiologisch bedingte Depression – nicht jedes dunkle Loch in der Seele kommt daher, dass du ein bisschen Seelenschmerz hast –, der Herzinfarkt oder Diabetes, nicht mal Hautausschläge oder sonstige Anomalien sind normal oder «hinnehmenswert». Das ist alles Feedback von deinem Körper. Und du hörst nicht hin.
Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Wer das Gässchen mit dem Hund im Feld oder im Wald liebt, der weiss, dass der Körper das mag. Man kann ja schon immer ahnen, dass beispielsweise die Waldluft, in der viele Naturstoffe «gelöst» sind oder die Luft im Feld, in der sicher auch viele Bakterien und andere Keime mit fliegen, dem Körper irgendwie guttun. Auch der Hund an sich ist natürlich ein Faktor, der auf vielfältige Weise die Körperchemie beeinflussen kann. Soeben bestätigt in einer neuen Studie, die da schreibt:
Die Studie ergab, dass der Kontakt mit Hunden, insbesondere in jüngeren Jahren, mit einer gesunden Darmdurchlässigkeit und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen den Mikroben im Darm und der körpereigenen Immunreaktion in Zusammenhang steht, was alles zum Schutz vor Morbus Crohn beitragen könnte.
Heisst also, einen Hund zu haben, schützt – warum auch immer – davor, Morbus Crohn, also eine entzündliche Darmerkrankung zu bekommen.
Also, nochmal zusammengefasst:
In dieser Reihenfolge. Und genau so erhöhst du die Chancen, endlich wieder gesund zu sein und zu bleiben. Probieren geht über Studieren – genau das ist das Ziel. Trau dich.