
Nährstoffe
Vitamin D und Magnesium – warum beide zusammen wichtig sind
Vitamin D wirkt im Körper nur, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist. Ein essentieller Nährstoff-Zusammenhang, den viele übersehen.

Nährstoffe
Vitamin D wirkt im Körper nur, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist. Ein essentieller Nährstoff-Zusammenhang, den viele übersehen.
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Unser Blog hat mittlerweile über 700 veröffentlichte Artikel. Eine ganze Menge zusammengekommen, so die letzten sieben Jahre seit es edubily gibt. Manche Artikel gibt es aber nicht mehr. Jedenfalls nicht im Blog bzw. öffentlich zugänglich. Die sind ... verschwunden – aus unterschiedlichen Gründen.
Beispielsweise eine ganze Reihe uralter Blogposts aus 2014. Die schienen uns nicht mehr angemessen. Also weg damit. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Irgendwann werden die mal wieder kommen, zum Beispiel als Ebook. Es gibt auch Artikel aus 2018, die verschollen sind. So einen möchten wir dir heute kurz vorstellen, weil das Thema so wichtig ist.
Thema ist nämlich: Vitamin D bzw. optimale Vitamin-D-Wirkung. Das übliche Blabla ist bekannt: Vitamin D ist gar kein Vitamin, also doch, aber die aktive Version von Vitamin D ist ein Hormon. Bindet an den Vitamin-D-Rezeptor in Zellen ... und macht da tolle Sachen, z. B. stabiles Immunsystem und so weiter. Immer noch nicht so ganz bekannt ist die Tatsache:
Vitamin D wirkt nur, wenn genug Magnesium im Körper ist.
Ups. Vitamin D nehmen oder auf richtige Spiegel achten, ist das eine. Magnesium im Körper zu haben, damit Vitamin D überhaupt ordentlich wirkt, das andere. Daher, der Artikel:
Soeben erschien eine Arbeit, die uns zeigt:
Na sowas! Das ist ja ein grosser Zufall. Wir brauchen, damit ein Stoff wirken kann, also noch weitere essentielle Mikronährstoffe?! Tolle Erkenntnis. Auch noch ausgerechnet Magnesium.
Der Co-Autor der Arbeit, ein Professor für Pathologie, lässt auf ScienceDaily [Quelle nicht mehr verfügbar] verlauten:
«Leute nutzen Vitamin-D-Präparate, verstehen aber nicht, wie es verstoffwechselt wird. Ohne Magnesium ist Vitamin D nicht sonderlich hilfreich oder sicher. Patienten mit optimalen Magnesium-Werten brauchen auch weniger Vitamin D.»
In der Arbeit selbst finden wir ein paar nette Fakten:
Dann kommen noch ein paar andere wissenswerte Fakten, etwa, dass geschätzt wird, dass ca. 50 % der US-Bevölkerung nicht ausreichend mit Magnesium versorgt sind. Auch in der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Bild.
Was Vitamin D, zusammengefasst, mit Magnesium zu tun hat, sehen wir in folgender Grafik:
Das Entscheidende dieser Grafik zusammengefasst:
Damit ist bereits alles gesagt. Was die Nährstoff-Wechselwirkungen angeht, ist das ein wichtiges Prinzip in der Ernährungsbiologie.