
Studie
Omega-3 bei BASF
Eine BASF-Studie zeigt ein faszinierendes Paradoxon: Obwohl Menschen genau wissen, wie sie ihre Omega-3-Versorgung verbessern können, ändern nur wenige ihr Verhalten.

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Eine BASF-Studie zeigt ein faszinierendes Paradoxon: Obwohl Menschen genau wissen, wie sie ihre Omega-3-Versorgung verbessern können, ändern nur wenige ihr Verhalten.
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Manchmal scheinen sich auch grosse Unternehmen, also Konzerne, um ihre Mitarbeiter zu kümmern. Das lässt jedenfalls eine Studie erahnen, die von der BASF in Zusammenarbeit mit einigen wissenschaftlichen Fakultäten durchgeführt wurde.
Jemand im Corporate Health Management der BASF scheint auf die Idee gekommen zu sein, den Omega-3-Index (O3I) der Mitarbeitenden freiwillig und stichprobenartig überprüfen zu lassen.
Zur Erinnerung: Der Omega-3-Index beschreibt den Gehalt der essentiellen Fettsäuren DHA und EPA in der Membran der roten Blutzellen (Erythrozyten) und ist damit ein wichtiges Mass für die Versorgung des Körpers mit diesen Fettsäuren.
Man liest in der Arbeit:
«Eine erhöhte Zufuhr von EPA und DHA über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel wurde mit einer Verbesserung der kardiovaskulären Risikofaktoren wie Blutfette, Blutdruck, Herzfrequenz und Herzrhythmus, Thrombozytenaggregation, Endothelfunktion und Entzündung in Verbindung gebracht.»
Höhere Werte könnte man seinen Mitarbeitern also durchaus zugestehen, denn das könnte schützend wirken – was auch dem Arbeitgeber zugutekäme. Ergibt Sinn! Würde man das nur mal breitflächig mit sämtlichen Nährwerten machen…
Die Ergebnisse waren für alle Beteiligten ernüchternd. Der O3I lag im Schnitt bei 4,1 % – das entspricht einem starken Omega-3-Mangel und einer geschätzten täglichen Zufuhr von etwa 200 mg.
Der Zielbereich einer guten Versorgung beginnt bei 7–8 %. Die Empfehlung von zwei Portionen Fettfisch pro Woche würde mindestens 350 mg liefern – davon sind die BASF-Mitarbeitenden weit entfernt. 99,6 % der Mitarbeitenden liegen unter dem O3I-Referenzwert von 8 %.
Doch hier trifft man auf die tägliche Realität in der Schweiz und auf menschliches Verhalten. Die Mitarbeitenden wurden informiert, was der O3I ist und wie man ihn optimieren könnte. Aber nur die Hälfte der Betroffenen zeigte Interesse.
Diejenigen, die sich dafür interessierten, erhöhten ihre DHA- und EPA-Zufuhr um immerhin 100 mg, was den O3I vielleicht auf 4,5 % anheben dürfte. Das zeigt: Selbst wenn Menschen es schwarz auf weiss sehen, ändern sie kaum etwas.
Auch wir geben nicht auf! :-)
Doch die Autoren der Studie geben nicht auf und sagen:
«Wir vermuten, dass grössere Steigerungen des O3I durch eine Verlängerung des Beobachtungszeitraums und eine Intensivierung der Ernährungsberatung erreicht werden könnten. Eine weitere offene Frage ist, ob vor dem Hintergrund des allgemeinen westlichen Lebensstils die Supplementierung stärker betont werden sollte.»
Und damit wären wir wieder bei edubily und diesem Newsletter. Denn natürlich bekommst du bei uns die beste langfristige Gesundheitsberatung – quasi direkt zum Zmorgen. Und natürlich kannst du mit uns deine persönliche Supplementierung «stärker betonen». ;-)
Ob du es anders machst als die BASF-Mitarbeiter, die zwar wissen, aber nicht handeln, wollen wir nun testen. [Quelle nicht mehr verfügbar] erklärt dir wirklich alles zum O3I. Los geht's!